7 Tipps für erfolgreiche
E-Commerce Produktfotografie

ProduktfotografieIm Online-Shop kann der Betreiber seinem Interessenten nicht zeigen und vorführen, was er kauft. Der Kunde kann das Produkt nicht anfassen, riechen, fühlen, schmecken – umso wichtiger ist es, dass er es sehen kann. Mit diesen 7 Tipps für verkaufsfördernde Produktfotografie im eCommerce werden Käufe wahrscheinlicher und der Online-Shop hat gesteigerte Aussichten auf Erfolge.

Tipp 1: Weiße Leinwand

Produktfotos müssen aussagekräftig sein. Das sind sie nur, wenn nichts anderes im Bild den Betrachter stört. Als beste Strategie hat sich die weiße Wand etabliert. Keine gemusterte Tapete. Keine weiteren Bildelemente. Und schon gar keine Fotos direkt aus dem Ladengeschäft mit Teilen des täglichen Geschehens vor Ort im Laden – denn das lenkt den Betrachter schlichtweg ab.

Tipp 2: Rundum-Darstellung

Lieber mehrere Fotos anfertigen, die das Produkt von allen Seiten darstellen, als nur eine Perspektive zeigen. Gerade bei Kleidung, Deko und anderen eindeutig dreidimensionalen Produkten ist diese volle Rundum-Ansicht sehr wichtig, um das richtige Bild der Ware zu vermitteln. Denkbar wäre hierfür auch eine 360°-Darstellung des Produkts.

Tipp 3: Anwendungsbeispiele

Zeigen Sie das Produkt nach Möglichkeit auch einmal in Aktion. Wie sieht es aus, wenn es verwendet wird? Was kann man damit überhaupt machen, wie kann es verwendet werden? Hierfür ist natürlich wichtig, darüber hinaus nicht den neutralen, weißen Hintergrund ohne Störfaktoren außer Acht zu lassen.

Tipp 4: Der richtige Blickwinkel

Bei der Produktfotografie sollte man immer seitlich oder von oben fotografieren. Würde man das Produkt direkt von vorne ablichten, kann es auf dem Foto platt und flach wirken – und das wiederum wirkt auf den Betrachter eher uninteressant und eindimensional. Je nach konkreter Perspektive können so mehrere Seiten auf einmal und auch eine leichte Sicht aus der Vogelperspektive erreicht werden. Das wiederum macht das fertige Produktfoto mehrdimensional und lässt es für den Betrachter wie « zum Anfassen » wirken.

Tipp 5: Gute Produktfotografie mit Lichttechnik

LichtquellenSo viel hochwertige Profi-Technik braucht man gar nicht für wirklich gelungene Produktfotografie. Es reicht eine gute Kamera, eine weiße Leinwand – und die Lichttechnik. Dabei ist die Rede von einem Leuchtmittel, das nicht selbst im Bild erscheint, aber leicht seitlich und leicht von oben natürlichen Lichteinfall simuliert und einen Schatten vom Produkt aus wirft. Am besten einfach etwas damit experimentieren und auf den Fotos nachsehen, bei welcher Stellung der Schattenwurf ansprechend wirkt. In der Regel reichen 2-3 Leuchtmittel für die Produktfotografie aus.

Tipp 6: Perfektion muss sein

Je nach Produkt sind noch einige detaillierte Besonderheiten zu beachten. Beispielsweise sollte Kleidung keinesfalls zerknittert sein – es sei denn, genau das ist es, was sie ausmacht. Bei einem Pullover hingegen wäre ein kleiner Knick im Stoff beim Tragen nicht schlimm, auf dem Produktfoto kann das Kleidungsstück dadurch als Ganzes schmuddelig wirken. Dies wird durch die eigentlich förderlichen Leuchtmittel und deren Schattenwurf rund um den Knick im Material noch verstärkt. Wenn man Produktfotos selbst schießt, dann sollte man sich vorab über die Anforderungen an gute Fotos für den jeweiligen Produkttyp informieren und die Voraussetzungen dafür schaffen. Auch, wenn es Arbeit bedeutet – es wird sich auszahlen.

Tipp 7: Das eigene Konzept

Die blaue Vase wurde leicht von oben fotografiert, der rechte Henkel neigte sich dabei ins Bild. Die grüne Vase dagegen wird mit dem linken Henkel in Richtung des Betrachters abgelichtet. Aber warum? Genau das wird der Betrachter sich fragen. Deckungsgleich würde man die beiden Vasen natürlich eher nicht hinbekommen, sollte sie aber einheitlich fotografieren. Das schafft ein klares Design und ein Konzept der Produktfotos im Online-Shop und schafft auch den Wiedererkennungswert. Auch spricht nichts dagegen, im fertigen Produktfoto das Shop-Logo mittels Bildbearbeitungsprogramm sichtbar zu integrieren, ohne dass es vom Produkt selbst ablenkt.